RC Alpinflieger - Rund um das Segelfliegen in den Alpen

Ein Aufwind ist eine örtlich begrenzte, vertikale Luftbewegung. Bei großräumigen Effekten, etwa an einer Front, sagt man „Aufgleiten“. Gegenstücke zum Aufwind sind Abwind, Fallwind, Fallböe, umgangssprachlich auch „Luftloch“ genannt.

Man unterscheidet zwischen:

  • Thermischer Aufwind
  • Hang-Aufwind
  • Leewellen-Aufwind
  • Konvergenz

Aufwinde im Segelflug

Das Kreisen in engen Aufwinden (Fliegersprache: „Kurbeln“) verschlechtert allerdings das Gleitverhältnis durch die hohe Schräglage, so dass erst stärkere Aufwinde zu einem tatsächlichen Höhengewinn führen. Das „geringste Sinken“ (geringster Höhenverlust pro Zeiteinheit) wird bei niedrigerer Geschwindigkeit als das „beste Gleiten“ (geringster Höhenverlust pro Einheit zurückgelegter Strecke) erreicht. Man nützt es vor allem beim Kreisen in der Thermik, wo es nicht auf Zurücklegen von Strecke, sondern auf die bestmögliche Ausnutzung des Aufwinds ankommt. Als Nullschieber bezeichnet man einen schwachen Aufwind, der keinen Höhengewinn bringt, sondern nur das Eigensinken des Segelflugzeugs ausgleicht. [Quelle: Wikipedia]